Wäschetrockner Test | Trockner, Frontlader & Universal-Maschine im Vergleich

Wäsche waschen und trocknen gehört zu den tagtäglichen Aufgaben eines beinahe jeden Haushaltes. Dafür ist einerseits eine Waschmaschine notwendig, in der die Wäsche mit einem der Wäsche entsprechenden Programm gereinigt wird, andererseits kann man sich mit dem Erwerb eines Wäschetrockners zusätzlich helfen.

Die Trocknung nasser Wäsche geht so schneller vonstatten, man läuft nicht Gefahr, durch das Aufhängen feuchter Wäsche eine Schimmelbildung in der Wohnung oder im Haus erfahren zu müssen und die Verwendung eines solchen Geräts ist überdies platzsparender als das Aufhängen der Wäsche auf einem entsprechenden Wäscheständer.

Zahlreiche namhafte Anbieter, wie etwa Siemens, Miele, Bosch, AEG, Beko, Bauknecht, Samsung, Gorenje, Lavatherm, Privileg oder Hoover bieten Trocknergeräte an. Im Nachfolgenden werden die drei Haupttypen von Wäschetrockner – der Wärmepumpen Trockner, der sogenannte Kondenstrockner und der Abluft Trockner – vorgestellt.

Außerdem widmen sich die darauffolgenden Abschnitte auch einem direkten Vergleich und Test dieser drei Maschinen-Typen, deren Vor- und Nachteile, für wen sich welche Art von Gerät eignet. Aber auch entsprechendes Zubehör soll beleuchtet werden.

Der Wärmepumpentrockner – Die Königsklasse unter den Trockengeräten

Wärmepumpe-Trockner gehören deswegen zur Königsklasse innerhalb der Familie der Trocknergeräte, weil sie nicht nur eine schonende Trocknung Ihrer nassen Kleidung gewährleisten, sondern aufgrund neuester Technologie auch besonders energieeffizient arbeiten.

So wird nicht nur Ihre Kleidung, sondern auch Ihr Portemonnaie geschont. Innerhalb der vergangenen zehn Jahren konnten zahlreiche, signifikante Verbesserungen im Hinblick auf die Technologie der Geräte zur Trocknung Ihrer Kleidung erzielt werden. Dabei ist diese Art von Geräten mittlerweile nicht nur in Online-Shops und auf Messen, sondern auch in Fachgeschäften zu günstigen Preisen erhältlich.

Ein weiteres Highlight ist der deutlich sparsamere Stromverbrauch, da die meisten Wärmepumpe-Trockner eine Energieeffizienzklasse von A++ bis A+++ aufweisen. Auch die Betriebskosten fallen hier günstiger aus, eine gute Bedienbarkeit spricht ebenso für die Anschaffung eines solches Gerätes. Feuchte Textilien werden durch zahlreiche Programme, die zur Auswahl stehen, durch ein optimales Verhältnis von Trockenheit und Restfeuchte schonend behandelt.

Die meisten Geräte weisen ein Fassungsvermögen von 7 oder 8 kg für Wasche, die nass ist, vor. Zu den gängigsten Marken, die solche Produkte produzieren, gehören etwa Siemens, Miele, Bosch, Bauknecht, Beko, AEG, Samsung, Gorenje, Lavatherm, Privileg oder Hoover.

Der Bestseller: Bosch WTW875W0 Serie 8

Der Bosch WTW875W0 Serie 8 Wärmepumpentrockner ist ein energieeffizientes, vor allem sehr leise arbeitendes Gerät mit einem Fassungsvermögen von 8 kg. Laute Geräusche werden von der Serie 8 gedrosselt bei gleichzeitig schneller Trocknung.

Zu den Spezifikationen gehören etwa, dass der Kondensator nicht mehr gereinigt werden muss. Außerdem wird die nasse Kleidung besonders schonend behandelt. Die Wäschetrommel ist bei der Serie 8 beleuchtet, ein übersichtliches LED-Display und Tasten mit Touch-Control sind einfach zu bedienen und abzulesen. So wird das Trocknen nasser Kleidung noch einfacher. Das entwickelte Design ist auf Anti-Vibration ausgelegt, weswegen es zu noch weniger Vibration, zu Laufruhe und Stabilität kommt.

Mit der Energieeffizienzklasse A+++ erleichtert der Bosch Wärmepumpe-Trockner WTW875W0 Serie 8 auch die eigene Geldbörse aufgrund verringerter Energiekosten.

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Video: Die Vor- und Nachteile verschiedener Wäschetrockner-Arten

Wie Sie bereits an unserem Inhaltsverzeichnis erkennen, gibt es zahlreiche Arten von Wäschetrocknern. Hier den Überblick nicht zu verlieren, kann zuweilen ganz schön schwer sein. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen das folgende Video ans Herz legen. Darin sehen Sie die Vor- und Nachteile verschiedenster Wäschetrockner in der Übersicht.

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Der Kondenstrockner – Eine echte Arbeitserleichterung

Ein Kondenstrockner ist eine moderne Art von Wäschetrockner. Bei einem solchen wird die feuchte Luft aus der Wäsche kondensiert und in den ursprünglichen, flüssigen Zustand umgewandelt und nicht in die Raumluft geleitet. Die Luft wird in Form von kondensiertem Wasser in einem Behälter im Gerät aufgefangen.

Damit ähnelt der Kondenstrockner dem Abluft-Trockner. Auch dieser ist in unterschiedlichen Größen erhältlich, weswegen er sich für den Einsatz für einen großen Haushalt ebenso eignet wie auch für einen kleinen. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Modelle, die allesamt auch verschiedene Programme zur Auswahl bieten.

Vor dem Kauf werden von Kundinnen und Kunden nicht nur die Preisgünstigkeit, sondern auch die Effizienz beim Trocknen der unterschiedlichen Arten von Wäschetrocknen miteinander verglichen. Hier erweist sich der Kondensationstrockner als gute Wahl und wird daher auch immer wieder vor anderen Geräten bevorzugt. Auch bei solchen Geräten finden sich zahlreiche Anbieter, wie beispielsweise Samsung, Bauknecht, Gorenje, Hoover, Lavatherm, Bosch, AEG, Miele, Siemens oder Privileg wieder.

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Der Bestseller: Beko DC 7130 N

Der Kondenstrockner Beko DC 7130 N ist mit seinen 15 Programmen für eine Vielzahl an Kleidung geeignet. Im Trockner selbst wird eine Feuchtemessung vom Gerät vorgenommen und die Trocknungszeit wird automatisch angepasst. Auch ein Schnellprogramm, welches nur 14 Minuten dauert, wird hier angeboten und ist besonders geeignet, wenn es schnell gehen muss.

Mit einer Beladungskapazität von 7 kg Wäsche passt genügend in den Kondenstrockner von Beko, sodass der Wäscheberg schnell abgearbeitet und getrocknet werden kann. Eine Anzeige gibt Auskunft darüber, wie weit das Programm fortgeschritten und wann der Trocknungsvorgang beendet ist. Außerdem ist eine sogenannte AquaWave-Schontrommel verbaut, sodass die Kleidung zusätzlich geschont wird und nicht an Lebensdauer verliert.

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Waschmaschinen und Wäschetrockner stehen in der Regel nebeneinander in der Waschküche 😉

Der Ablufttrockner – Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Viele Jahre waren Ablufttrockner auf dem Markt vorherrschend. Mit der Zeit gab es jedoch auch Entwicklungen in der Technologie und den sich daraus resultierenden, neuen Möglichkeiten. Daher wurde der Ablufttrockner weitgehend etwa von Wärmepumpentrocknern aus dem Rampenlicht vertrieben. Grundsätzlich ist der Ablufttrockner somit als kaum noch interessant zu betrachten, es gibt aber dennoch immer noch genügend viele Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich vor allem wegen des im Vergleich günstigen Preises für ein solches Gerät entscheiden.

Hierbei befindet sich ein derartiges Gerät preislich betrachtet ungefähr bei der Hälfte eines anderen Trocknertyps und ist somit günstig bzw. billig. Zu erwerben gibt es Modelle, die von oben befüllt werden (sogenannte Toplader) und solche, die von vorne beladen werden (Frontlader). Das Grundprinzip des Trockenvorganges ist weithingehend gleich: Der nassen Wäsche wird die Feuchtigkeit entzogen. Diese wird dann in weiterer Folge mittels eines Schlauches ins Freie oder in die Raumluft befördert.

Hierbei sollte jedoch in aller Regel darauf geachtet werden, dass die feuchte Luft nach draußen befördert wird, da das Ableiten der Feuchtigkeit in einen geschlossenen Raum die Bildung von Schimmel, vor allem bei nicht gut belüfteten Räumen, begünstigten kann. Auch wenn diese Geräte an Beliebtheit verloren haben, bieten die Unternehmen Bosch, Samsung, Gorenje, Hoover, Lavatherm, Miele, AEG, Bauknecht, Siemens oder Privileg solche Geräte an.

Der Bestseller: Ablufttrockner AEG T65170AV

Der Ablufttrockner AEG T65170AV hat eine sogenannte OptiSense Technologie verbaut. Diese erlaubt es dem Gerät zu messen, wie hoch die Beladungsmenge an nasser Kleidung ist. So kann in weiterer Folge vom Gerät selbst die Programdauer individuell angepasst werden, was nicht nur Zeit, sondern auch Geld für weniger Energieaufwand spart.

Spezielle Programme sorgen dafür, dass sensible Materialien anders behandelt und getrocknet werden als etwa stärkere Stoffe. So kann der eigenen Kleidung beim Trocknen nichts passieren. Der Abluftanschluss ist flexibel und die Abluft so leicht in ein Luftsystem oder aus dem Fenster zu leiten. Die Einfüllöffnung ist quadratisch und extra groß, sodass das Beladen mit Wäsche nochmals vereinfacht wird. Die Rest-Zeit wird auf einer entsprechenden Anzeige angegeben und nach Programmende ertönt ein akustisches Signal. Außerdem kann man die Wasserhärte programmieren, sodass der AEG Ablufttrockner noch besser arbeiten kann.

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Wärmepumpentrockner vs. Kondenstrockner vs. Ablufttrockner – Ein Vergleich

Wie schneiden Wärmepumpen-, Kondens- und Ablufttrockner im direkten Vergleich miteinander ab? Welche Gerättypen eignen sich für welche Nutzerinnen und Nutzer? All dies soll in den folgenden Abschnitten beantwortet und geklärt werden, die sich vor allem den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Trocknertypen widmen.

Wärmepumpentrockner

Der größte Vorteil eines Wärmepumpentrockners vorweg ist, dass diese gegenüber den anderen beiden, großen Typen von Wäschetrocknern eine viel bessere Energieeffizienz vorzuweisen haben. Dies bedeutet, dass weniger Energie verbraucht wird während das Gerät Wäsche trocknet und somit auch weniger Kosten für die Nutzerin bzw. den Nutzer entstehen.

In Zahlen ausgedrückt kann dies auf ein Jahr gerechnet zu einer Ersparnis der Energiekosten von bis zu 50% führen. Daher eignet sich ein Wärmepumpentrockner nicht nur für all jene, die umweltbewusst und energiesparend denken, sondern auch für alle Familie, in deren Haushalten Kinder leben und viel Wäsche anfällt, die es zu trocknen gilt.

So lohnt sich für all jene Haushalte, in denen viel gewaschen wird, ein solches Gerät auch dann, wenn der Anschaffungspreis doch höher als bei einem Kondens- oder Ablufttrockner ist. Ein Nachteil, der jedoch gleichzeitig auch einen Vorteil darstellt, ist, dass die Programme eines Wärmepumpentrockners etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen – der Vorteil liegt hierbei jedoch darin, dass die Wäsche ihrer Webart entsprechend behandelt und geschont wird. So kann auch eine höhere Lebensdauer der Kleidung gewährleistet werden, was sich wiederum positiv auf die Geldbörse auswirkt.

Als weiterer Vorteil eines solchen Wäschetrockners kann gesehen werden, dass sich die Raumluft während des Trocknens nicht erwärmt, wie es bei anderen Trocknerarten der Fall ist. So wird die Raumluft weder feucht noch warm, ein angenehmes Raumklima ist das Ergebnis. Das wiederum bewirkt, dass kein Lebensraum für Schimmelpilze oder Ähnliches besteht.

Durch die Eigenschaften des Geräts kann ein Wärmepumpentrockner dort platziert werden, wo man ihn braucht und haben will. Bei einem Ablufttrockner sollte der Aufstellplatz so gewählt werden, dass dieser an der Wand unter einem Fenster ist, da hier warme, mitunter feuchte Luft in den Raum bzw. in dem Fall aus dem Fenster abgegeben wird. Je nach Modell ist auch ein sehr großes Kg-Fassungsvermögen gegeben.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass diese Geräte wenige Fehler und eine entsprechende Fehlermeldung vorweisen. Ersatzteile für solche Geräte sind in der Regel nicht so billig, wie für andere Trockner-Typen. Es ist außerdem sehr einfach, einen Wärmepumpentrockner zu reinigen.

Kondenstrockner

Ein Kondens Trockner speichert nicht wie ein Wärmepumpentrockner die Wärme im Gerät, was sich darin resultiert, dass andauernd Zuluft neu erwärmt werden muss. Ein Vorteil gegenüber einem Ablufttrockner kann darin gesehen werden, dass warme Luft nicht aus dem Gerät geleitet wird, sondern dass diese entfeuchtet und die Feuchtigkeit anschließend in einen entsprechenden Behälter geleitet wird.

Dennoch muss dieser Behälter regelmäßig entleert werden, was wiederum einen zusätzlichen Arbeitsaufwand darstellt und somit auch als Nachteil angesehen werden kann. Ein entscheidender Vorteil des Kondens Trockner ist, dass er überall aufgestellt werden kann. Dies ist vor allem deswegen der Fall, weil diese Art von Wäschetrockner keine Wasser- oder Abflussleitungen braucht.

Das Einzige, was gegeben sein muss, ist eine Stromzufuhr in Form einer vorhandenen Steckdose. Wie auch das Gerät an sich, sind die Ersatzteile für eine solche Maschine nicht so günstig oder billig wie für einen Abluft-Trockner, bewegen sich im mittleren Bereich.

Auch der Kondensator Trockner kann man leicht und richtig reinigen – nähere Informationen rund um die richtige Reinigung finden sich in der Regel in der Bedienungsanleitung bzw. Anleitung.

Ablufttrockner

Die Luft wird bei einem Abluft-Trockner im Inneren des Geräts erhitzt. So wird die Feuchtigkeit der Wäsche, die sich darin befindet, aufgenommen. Anschließend wird die warme und feuchte Luft über einen Schlauch nach außen geleitet.

Dieser Schlauch muss zwingend entweder an ein Abluftsystem gehängt sein oder die Luft auf einem Fenster leiten. Eine Ableitung der warmen, feuchten Luft in einen geschlossenen Raum ist nicht zu empfehlen, da durch diese Variante die Möglichkeit der Schimmelbildung deutlich steigt. Daher ist man mit den Aufstellungsmöglichkeiten dieser Trocknerart einigermaßen eingeschränkt.

Der Anschaffungspreis für einen Ablufttrockner ist im Vergleich zu anderen Trocknertypen günstiger, was wiederum als Vorteil angesehen werden kann. In der Verwendung verbraucht der Ablufttrockner jedoch meistens mehr Strom als etwa ein Kondenstrockner oder Wärmepumpentrockner, was sich wiederum in höheren, laufenden Kosten widerspiegelt.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man die Vor- bzw. Nachteile der jeweiligen Trocknertypen wie folgt auflisten.

Für den Wärmepumpe-Trockner spricht im Test nicht nur seine Energieeffizient, wodurch weniger laufende Kosten für die Verbraucherin bzw. den Verbraucher entstehen, sondern auch dass die Anschaffungskosten durch die Kostenersparnis in weiterer Folge relativiert werden. Außerdem ist die Trocknungsleistung eines solchen Geräts auf einem sehr guten Standard und die Kleidung wird durch zahlreiche zur Auswahl stehenden Programme geschont. Als Nachteil als solcher kann angesehen werden, dass die Anschaffungskosten deutlich höher sind als bei anderen Trocknerarten.

Der Kondenstrockner punktet im Test vor allem dadurch, dass während des Trocknens die warme Luft immer wieder verwendet wird, was auch stromsparend ist. Da kein Wasseranschluss benötigt wird, lediglich eine Steckdose, kann der Aufstellort sehr flexibel gewählt werden. Als Nachteil kann wie bereits angesprochen die immer wiederkehrende Notwendigkeit des Leerens des Abwasserbehälters gesehen werden.

Die klaren Vorteile eines Ablufttrockners im Test sind die deutlichen geringeren Anschaffungskosten. Aber auch Ersatzteile für diese Geräte sind in der Regel weithingehend günstig zu erwerben. Die geringen Anschaffungskosten werden jedoch durch die höheren Energiekosten gedämpft. Überdies kann das Gerät nicht an jedem Ort aufgestellt werden, da man entweder die feuchte, warme Luft über ein Fenster oder in ein Abluftsystem leiten muss. Tut man dies nicht, würde man Gefahr laufen, die Schimmelbildung in den Räumlichkeiten zu begünstigen.

Wichtiges Wäschetrockner-Zubehör

Wie bei vielen anderen, elektronischen Geräten auch, gibt es im Zusammenhang mit Wäschetrocknern aller Art wichtiges, ergänzendes Zubehör. Hierzu werden etwa Wäscheschleudern, aber auch Trockner-Toplader, einbaufähige Trockner oder Waschtrommeln gezählt. Diese werden im Anschluss näher beleuchtet.

Wäscheschleudern

Ein gutes Zubehör zusätzlich zur herkömmlichen Waschmaschine und Wäschetrockner ist eine sogenannte Wäscheschleuder. Diese sind in einer Vielzahl von Waschmaschinen bereits verbaut, es gibt dieses Haushaltsgerät aber auch als eigeneständiges Gerät zu erwerben. Der grundlegende Zweck eines solchen Geräts liegt darin, nasse Wäsche schnell zu trocknen.

Viele Waschmaschinen haben entweder keine derartige Schleuder verbaut oder die Leistung ist mit unter 1.000 Umdrehungen pro Minute relativ gering. Mit einem Kauf eines solchen Geräts kann nicht die gewaschene Wäsche nicht nur schneller getrocknet werden als dies durch das Aufhängen der Fall ist, sondern auch energiesparender.

Die Geräte an sich benötigen nur wenig Platz, weswegen diese besonders einfach in der Waschküche, Küche oder im Bad untergebracht werden können. Die Form von Wäscheschleudern gleicht in der Regel die eines Fasses, die Energiezufuhr erfolgt durch ein normales Netzkabel. Für den Betrieb einer Wäscheschleuder werden keine Wasserzuleitungen oder Ableitungen benötigt, da das Wasser direkt beim Schleudern der Wäsche aus dem Gerät dringt. Wenn das Gerät nicht in einem Raum steht, der über einen Abfluss am Boden verfügt, so kann man das Wasser auch in einem entsprechenden Behälter leiten und das Restwasser anschließend in ein Waschbecken oder dergleichen leeren.

Die Funktionsweise einer Wäscheschleuder ist leicht erklärt und hat sich seit dem Aufkommen der ersten solcher Geräte vor in etwa 100 Jahren auch nicht großartig, wenn überhaupt, verändert. Das Hauptziel ist es, der Wäsche so viel Feuchtigkeit wie nur irgend möglich zu entziehen. Die Wäsche soll nach dem Schleudern nur noch eine minimale Restfeuchtigkeit vorweisen.

Um dies zu bewerkstelligen, braucht es eine entsprechende Schleuderwirkung des Geräts. Die Wäsche wird hier gedreht, sodass die Bewegung und die sich daraus resultierende Fliehkraft dafür sorgen, dass die Wäsche an die Trommelwand gedrückt werden. Diese ist mit Löchern versehen. Daher kann Feuchtigkeit, welche gegen die Wand der Wäschetrommel gedrückt wird, abgeleitet werden. Die nur noch restfeuchte Wäsche kann anschließend in einen herkömmlichen Wäschetrockner zur Resttrocknung gegeben oder auf einem Wäscheständer aufgehängt werden.

Video: Eine alte Wäscheschleuder in Aktion

In diesem Video sehen Sie eine sehr alte Wäscheschleuder (die sich vor allem beim Camping hervorragend eignet) in Aktion.

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Trockner-Toplader

Eine Vielzahl an Wäschetrocknern ist von vorne mit nasser Wasche zu be- und entladen. Dies kann aber unter Umständen bei älteren Menschen oder anderen, die etwa gesundheitliche Beschwerden im Rückenbereich haben, zum Problem werden.

Denn die nasse Wäsche, welche mitunter schwerer als trockene Wäsche ist, muss in das Gerät gegeben und die trockene Wäsche muss anschließend wieder aus dem Gerät genommen werden. Hier kann der Kauf eines Trockner-Topladers, also ein Waschtrockner, welcher von oben zu befüllen und zu entladen ist, Abhilfe schaffen. Die wesentlichen Kauffaktoren bei Trocknern in Form eines Topladers sind nicht nur die Funktion an sich, sondern auch der Energieverbrauch und die Ausstattung.

Ein sehr entscheidender Faktor sollte hier bei der Energieeffizienz gesehen werden. Dies kann damit begründet werden, dass sehr sparsame Geräte in der Anschaffung oft teurer sind, die sich in weiterer Folge resultierende Ersparnisse im Betrieb des Gerätes gleichen diese Mehrausgaben jedoch nach relativ kurzer Zeit wieder aus. Außerdem werden Toplader häufig in vor allem engen und kleineren Räumen eingesetzt. Daher ist auch die Größe hier ausschlaggebend. In der Regel sollte ein Toplader nicht breiter als 45 bis 50 cm sein.

Daher sollte man vor dem Kauf genau darauf achten, dass das Gerät schlussendlich auch dort Platz hat, wo es aufgestellt werden soll. Für einen Toplader sprechen etwa die eben angesprochenen Faktoren der Funktionalität, aber auch dass ein solcher in der Regel platzsparend ist. Oftmals sind Toplader-Geräte auch als Waschtrockner erhältlich, also eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner. Dies bedeutet wiederum, dass für zwei Anwendungsfälle, nämlich das Waschen und Trocknen von Kleidung nur ein Gerät benötigt wird.

Außerdem lassen sich Toplader-Gerät gut in die bestehende Einrichtung integrieren. Zu den Nachteilen kann etwa der im Vergleich oftmals höhere Anschaffungspreis gesehen werden. Das Fassungsvermögen ist in der Regel auch geringer als bei solchen Geräten, welche von vorne beladen werden. Das bedeutet, dass auch weniger Wäsche auf einmal getrocknet werden kann. Beim Kauf eines Waschtrockners sollte man ebenso darauf achten, dass diese auch eine schlechtere Energieeffizienz vorzuweisen haben als zwei einzelne Geräte es hätten.

Waschtrommeln

Um die Funktionsweise einer Wasch-Trommel bzw. deren Wichtigkeit zu verstehen, muss zunächst das Prinzip der Funktionsweise einer Waschmaschine näher erläutert werden. Kurz gesagt ist die Wasch-Trommel für das zumindest teilweise Trocknen von nasser, gewaschener Kleidung verantwortlich. Je effektiver diese Trocknung vonstattengeht, umso weniger Energie muss in weiterer Folge beim Trocknen von Kleidung unter der Zuhilfenahme eines Wäschetrockners aufgewendet werden.

Je nach ausgewählter Programmart, dreht sich die Waschtrommel unterschiedlich stark und lange. Aber auch die Pausenzeit zwischen den Trommel-Bewegungen hängt von der Programmwahl ab. Sensible bzw. empfindlichere Gewebearten, wie etwa Seide wird langsamer in der Waschmaschine gedreht als es etwa bei Baumwolle der Fall ist. So spielt die Wasch-Trommel nicht nur beim Trocknen im Endschleudergang, sondern auch während des Waschvorgangs eine wichtige und entscheidende Rolle. Diese ist etwa auch in der Bedienungsanleitung zu finden.

Einbautrockner

Alltägliche Aufgabe eines beinahe jeden Menschen ist es, Wäsche zu waschen und anschließend zu trocknen. Generell gibt es Möglichkeiten, damit diese Aufgaben weniger Zeit in Anspruch nehmen, als es grundsätzlich der Fall ist.

Hier kann also nicht nur die Waschmaschine, die in beinahe allen Haushalten zur Ausstattung gehört, sondern auch ein entsprechender Waschtrockner nützlich sein. Es gibt hierbei Modelle, die unterbaufähig sind. Diese Geräte können also im Bad oder in der Küche in bzw. zwischen den sich darin befindlichen Unterschränken verbaut werden. So kommt es zu keiner zusätzlichen Platzeinschränkung.

So kann dem Wunsch vieler Nutzerinnen und Nutzern nachgekommen werden, Haushaltsgeräte möglichst unauffällig und vor allem platzsparend in der Wohnung unterzubringen. Die Deckenplatte der Geräte kann abgenommen werden und so unter die Arbeitsplatte in der Küche oder aber auch im Badezimmer geschoben werden. Dies macht nicht nur platztechnisch, sondern auch optisch etwa her. Das Resultat ist ein bündiger Abschluss des Einbautrockners zu den restlichen Möbeln.

Fazit

Zusammenfassend gibt es grundsätzlich drei verschiedenen Varianten des Wäschetrockners. Einerseits gibt es den am längsten am Markt bestehenden Ablufttrockner, welcher für bestimmte Anwendungsfälle durchaus Vorteile bietet und in der Anschaffung besonders günstig ist. Auf der anderen Seite gibt es den sogenannten Kondenstrockner, welcher sich preislich im Mittelfeld der Trockner bewegt und beim Aufstellungsort flexibler als der Ablufttrockner ist. Die Königsklasse der Trockner besetzt der Wärmepumpentrockner, welcher zwar in der Anschaffung einen höheren Preis hat, diese Kosten werden jedoch in weiterer Folge durch die Energiekostenersparnis relativiert.

Es hängt grundlegend von den eigenen Vorstellungen und Wünschen an ein Gerät ab, für welche Art von Gerät man sich entscheidet. Außerdem spielen hierbei Faktoren wie etwa Platz, Energieeffizienzbewusstsein, das zur Verfügung stehende Budget und Funktionsweisen, welche gewünscht sind, ab, für welche Trocknertype man sich letztlich entscheidet.

Wenn man das Budget entsprechend hat und auch energiebewusst ist bzw. auf Dauer bei den Energiekosten sparen möchte, so empfiehlt sich die Investition in einen Wärmepumpentrockner. In einem solchen wird außerdem die Kleidung besonders geschont. Außerdem gibt es hierbei keinerlei Abluftrohre, bestimmte Plätze, auf denen das Gerät aufgestellt werden soll oder Behälter, die es zu entleeren gilt.

Wenn man nicht so viel Geld für die Anschaffung eines Wäschetrockners ausgeben möchte und auch in der Wahl des Platzes, auf dem das Gerät aufgestellt werden soll, eingeschränkt ist, so eignet sich unter Umständen ein Kondenstrockner. Dieser ist in der heutigen Zeit auch mit zahlreichen verschiedenen Programmen zur Schonung der eigenen Kleidung ausgestattet. Das einzige Manko ist, dass ein Behälter für die aus der warmen Luft gewonnenen Feuchtigkeit regelmäßig entleert werden muss.

Für all jene, die nicht viel für einen Trockner ausgeben möchten und die durch die Platzierung unterhalb eines Fensters oder mit der Ableitung des Wassers in ein entsprechendes System nicht eingeschränkt sind, reicht in der Regel auch ein Ablufttrockner. Dieser ist in der Anschaffung günstiger, verbraucht aber auch mehr Strom. Daher eignet sich dieser Trocknertyp vor allem für all jene, die wenig Wäsche trocknen möchten, etwa Single-Haushalte oder Haushalte ohne Kinder.

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